Begriffserklärung

Begriffserklärungen zur Prozessarbeit

Ich-Überwindung / Ich-Position

Die Ich-Position drückt die Stelle des Klienten im kinesiologisch gelegten System aus und seine Verbindung zu den Personen im System. Die Ich-Überwindung ist die kollektive Herausforderung des Klienten gegenüber seinem Familiensystem aus diesem heraus zu wachsen und sich zu überwinden, nicht mehr mit deren bewussten und unbewussten Botschaft, Aufträgen und Glaubenssätzen zu leben, sondern autark mit den eigenen Werten sein Leben umzusetzen.


Separation

Die Separation ist die, vom Klienten bewusst und in seinem Wert und Willen gesetzte energetische und praktische Trennung, gegenüber einer Person oder eines Kollektives oder einer Sache, der er nicht mehr folgen will. Mit Hilfe der Separaton erschafft sich der Klient die neue Orientierungsbasis für sein erneuertes Leben, Handeln, Wirken und seine Entscheidungen. Mit der Separation steigt das Bewusstsein der Erwachsenenkompetenz.


Erwachsenenkompetenz

… bedeutet die Fähigkeit, für sich selbstverantwortlich und unabhängig von anderen Einflüssen, sowie in Rückkopplung mit der eigenen Seele, hergestellt durch die Energiekörper, authentische Entscheidungen zu treffen.


Psychogenetik

Die Psychogenetik erfasst die unbewusste Weitergabe von Informationen auf Basis des Emotional- oder Mentalkörpers. Wie physische Merkmale (Augen- oder Haarfarbe) geben Menschen auch Eigenschaften an folgende Generationen weiter. Diese psychogenetische Übertragung (Gedanken, unbewältigte Gefühle, Emotionen usw.) der Eltern und deren Vorfahren schlägt sich im Emotional- und Mentalkörper des Kindes nieder. Schon ein neugeborenes Kind trägt eine Fülle von Informationen in seinen Energiekörpern. Diese werden den Lebenslauf massiv beeinflussen.


Systemposition

Die Systemposition ist die, in der kinesiologischen Legung erarbeiteten Position des Klienten, innerhalb seines Familiensystems und dessen Kollektivs. Sie dient als Ausgangspunkt der Identifikation.


Empfängnisgefühl

Das Empfängnisgefühl ist das Gefühl, welches die Mutter während des Geschlechtsaktes mit dem Vater erlebt. Dieses Gefühl ist die erste Information, die die Mutter unbewusst auf Mental- und Emotionalkörper des Kindes überträgt.


Zeugungsgefühl

Das Zeugungsgefühl ist das Gefühl, welches die Seele des Kindes, kurz vor der körperlichen Zeugung oder Materialisierung seines Lebens, wahr nimmt. In diesem Moment bilden sich beim, noch nicht physisch vorhandenen Kind, die Energiekörper. Das Zeugungsgefühl ist die erste Form des Erlebens auf Mental- und Emotionalebene mit ersten Erfahrungen zum eigenen Dasein und Leben. Es hat eine wichtige Bedeutung als latentes Lebensgefühl.


Das Lebensbuch

Das Lebensbuch ist Prozessprotokoll und die Niederschrift aller, im Prozess gesammelter, Informationen. Es enthält außerdem erarbeitete mentale, emotionale und geistige Werkzeuge zur Lebensveränderung. Es dient als lebenslanges Korrekturwerkzeug für den Klienten, sollte er nach dem Prozess mit seinen alten Mechanismen und emotionalen, wie mentalen Schwächen, in Regression kommen.


Neutrales Bewusstsein

Nicht bewertendes, wahrnehmendes Bewusstsein des  Emotional- und Mentalkörpers der Mentaltherapeutin, während der Identifikation mit einem anderen Emotional- und Mentalkörper.


Identifikation

Durch das bewusste Eintreten in die emotionale und mentale Energiekörper- Identität eines anderen Menschen verbindet sich die MMethode© nMH Therapeutin mit den Energiekörpern des Klienten. Dies kann nur im bewussten Einverständnis des Klienten geschehen. So können dessen bewusste und unbewusste emotionale, sowie mentale Interaktionen, erlebt und sprachlich ausgedrückt werden. Weil Emotional- und Mentalkörper in Kommunikation mit dem Seelenkörper stehen, können auch die Seelenpotentiale eines Menschen erkannt werden. Die Identifikation unterliegt einem festgelegten Ablauf und 20-minütiger Vorbereitung.
In der Identifikation befindet sich die Therapeutin in einem Flusszustand, außerhalb ihrer Verstandeskraft und im neutralen Bewusstsein. Es offenbaren sich tiefliegende emotionale und mentale Prozesse des Klienten, die sprachlich ausgedrückt werden. Durch die Vielschichtigkeit und die Masse an Informationen auf Energiekörperebene, kann es zu ungewöhnlicher Syntax und kryptischer Sprachwiedergabe kommen.


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